Fleisch haltbar machen

Warum Sie nicht all Ihr Fleisch grillen müssen und auf einmal verschlingen müssen und dann später verhungern.

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Mein Vorschlag ist, sich nach Büchern umzusehen, bevor eine Katastrophe ausbricht.

Verschiedene Fleischarten benötigen verschiedene Zubereitungsarten.

Was Sie bestimmt nicht wollen ist, dass jemand durch verdorbenes Fleisch krank wird, während keine Ärzte und Krankenhäuser zur Verfügung stehen

Fleisch Konservieren

Sie können das Tier, dass Sie gerade erlegt, gereinigt und gehäutet haben und es durch konservieren haltbar machen. Dann kann es im Kühlraum für mind. Es sollte maximal einen Tag im Kühlraum gelagert haben bevor Sie das Fleisch konservieren.

Das benötigen Sie zum Fleisch-Konservieren:

  • Einen Druckluft Kochtopf oder Konservierer
  • Ein scharfes Messer
  • Säubern Sie die Einmachbehälter. Benutzen Sie, vorzugsweise, ein Behältnis mit großen Rand.

Huhn, Hase

Huhn oder Hase kann gekocht werden, gegart oder auch gebacken bis es etwa zwei Drittel gar ist. Fügen Sie einen Teelöffel Salz pro quart in das Einmachgefäß. Füllen Sie das Gefäß mit Fleischstücken und heißer Brühe. Lassen Sie etwa 6-7 cm Platz zum Glasrand frei.

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Sollten Sie sich für die rohe Variante entscheiden, fügen Sie 1 Teelöffel Salz je Quart in das Gefäß und füllen Sie das Fleisch roh hinein. Lassen Sie hier etwa 3 cm Platz zum Rand. Im Glas sollte keine Flüssigkeit sein.

 Rind, Lamm, Schwein, Würste, Kalb und Reh

Wählen Sie qualitativ gekühltes Fleisch und entfernen Sie das überschüssige Fett.

Tauchen Sie stark aromatisches Wildfleisch für etwa eine Stunde in Salzwasser (1 Tl Salz je Quart). Entfernen Sie vorher noch große Knochen.

Für Heißverpackung, kochen Sie das Fleisch vor bis es durch braten oder kochen gar ist. Fügen Sie 1 Tl Salz je Quart in Ihr Behältnis, wenn gewünscht. Füllen Sie das Gefäß nun mit Fleischstücken und heißer Brühe, Fond, Wasser oder Tomatensaft. Lassen Sie etwa 2,5 cm Platz zum Rand. Sollten Sie die rohe Variante bevorzugen, fügen Sie 2 Tl Salz je Quart in das Gefäß und lassen auch hier 2,5 cm Platz zum Rand. Lassen Sie hier Flüssigkeiten weg.

Blaubarsch, Makrele, Lachs, Forelle oder andere fettreiche Fische, außer Thunfisch

Entfernen Sie Kopf, Flossen, Schwanz und Schuppen des Fisches. Waschen Sie Ihn und säubern Sie es von Blut. Schneiden Sie den Fisch längs auf und schneiden Sie ihn etwa 8 cm lange Filetstücke. Füllen Sie Ihn mit der Haut nach außen in das Einmachgefäß. Lassen Sie 2,5 cm Platz zum Gefäßrand. Fügen sie keine Flüssigkeiten hinzu.

Die Textur und der Geschmack des konservierten Fleisches hängt von der Art ab, wie es ausgenommen und nach dem Töten behandelt wurde. Lassen Sie Fleisch nicht in Wasser stehen, bevor es konserviert wird. Füllen Sie jedes Glas ausreichend Fleisch, sonst verschwenden Sie Platz und Nahrung. Nehmen Sie das getötete Tier innerhalb von 2 Stunden aus. Halten Sie den gesäuberten Fisch kühl bis Sie es konservieren.

Dörfleisch für den Notvorrat 

Wählen Sie ein Stück Fleisch aus und entfernen Sie alles Fett. Marinieren Sie das Fleisch. Nutzen Sie z.B. eine Mischung aus Öl, Essig, Meersalz. Würzen Sie es nach Belieben. Dehydrieren Sie das Fleisch und lagern Sie es an einem trockenen Ort.

Salz-Pökeln

Gepökeltes oder geräuchertes Fleisch, wie z.B. Schinken, ist mit Salz präpariertes Fleisch. Es heißt, dass Konzentrationen mit einem Salzgehalt ab 20% beinah alle ungewünschten Bakterien abtöten.

Pökeln

Fleisch verdirbt schnell, weil es einen idealen Nährplatz für Bakterien liefert. Bakterien brauchen Wasser und Fleisch enthält viel Wasser. Die Lösung liegt im Salz. Das Salz entzieht dem Fleisch das meisten Wasser und so können Bakterien dort nicht mehr überleben.

Außer Fleisch benötigen Sie zum Pökeln noch Pökelsalz und braunen Zucker.

Das Zucker ist notwendig, um das Salz auszugleichen und gibt dem Fleisch ein angenehmes Aroma. Sie können statt Zucker auch Honig oder Ahornsirup nehmen, je nach Geschmack.

Eine weitere Zutat, die Sie nehmen sollten ist Sodium Nitrat. Es trägt dazu bei Lebensmittelvergiftungen zu verhindern. Seien jedoch genau in der Dosierung, denn zu viel Sodium Nitrat kann giftig werden.

Es gibt zwei sichere Arten Sodium Nitrat zum Pökeln zu nutzen:

  • Grünblättriges Gemüse, wie Sellerie, Spinat und Kopfsalat beihnhalten von Natur aus Sodium Nitrat. Nehmen Sie davon den Saft zum Pökeln.
  • Nehmen Sie Rosa Salz auch als Prag Puder#1 bekannt Adding pink salt. Dieses Salz beinhaltet eine Mixtur aus Tafelsalz und Sodium Nitrat.

Wenn Sie alle Zutaten zusammen haben, können Sie damit beginnen das Fleisch in Schwarten zu schneiden. Wälzen Sie das Fleisch gut in die Salzmixtur ein. Danach legen Sie es in das Einmachgefäß und lagern Sie es möglichst trocken und bei einer Temperatur bi maximal 3 C°. Nehmen Sie das Fleisch nach einem Monat Lagerung raus und wickeln Sie jedes Fleischstück in Papier oder Plastik ein. Da es getrocknet ist, brauchen Sie sich wegen der Feuchtigkeit keine Sorgen zu machen. Nun ist das Fleisch bereit gelagert zu werden und steht Ihnen zur Verfügung, wann immer Sie es brauchen.

Salzbaden

Dieser Prozess wird auch nass Pökeln genannt. Hier wird das Fleisch in einer Salzlösung eingetaucht. Der Vorgang ist der Selbe, wie beim Trocken Pökeln.

Nur müssen Sie jetzt noch eine Salzlösung herstellen. Nehmen Sie dazu 250 g Salz und 120 g Zucker und mischen Sie es in 3 l Wasser. Wenn Sie wollen, können Sie auch gerne Kräuter und Gewürze hinzufügen. Füllen Sie nun alle vorgesehenen Einmachgefäße mit der Lösung und achten Sie darauf, dass das Fleisch komplett in die Flüssigkeit eingetaucht ist. Nun können Sie die Gefäße ins Lager bringen.

Beachten Sie, dass nass gepökeltes Fleisch Ihre wöchentliche Aufmerksamkeit braucht. Sie müssen das Fleisch jede Woche aus den Gefäßen nehmen, die Flüssigkeit gut umrühren und das Fleisch wieder hineinlegen. Sollte die Flüssigkeit nach einer Weile etwas dicklich erscheinen, müssen Sie es mit frischer Lösung austauschen. Nach vier Wochen ist das Fleisch dann endlich fertig zum Verzehr.

Dehydrieren

Wenn Sie nach einer kostengünstigen Methode zur Lebensmittel Aufbewahrung suchen, dann können nur wenige mit dem Dehydrieren konkurrieren.

Beim Vorbereiten müssen Sie das Essen einfach in maximal 0,6 cm dicke und gleichmäßige Stücke schneiden. Probieren Sie für sich aus, welche Dicke und welche Trockenzeiten am besten sind.

Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie stets frische Früchte und Gemüse nehmen. Sollten Sie es frisch beim Bauern oder vom Markt holen, dann sollten Sie innerhalb der nächsten 6-12 Stunden mit dem Trocknungsvorgang beginnen.

Auch wenn manche Lebensmittel etwas länger halten, werden Sie am genießbarsten, wenn Sie so schnell wie möglich getrocknet werden.

Nur weil Sie Lebensmittel trocknen, heißt das nicht, dass Sie dann ansprechend aussehen, essbar sind oder gut schmecken. Äpfel z.B. werden braun, wenn man Sie stehen lässt. Um das zu verhindern, tauchen Sie das Obst oder Gemüse einfach kurz in Zitronensaft.

Die schnellste Art Fleisch, Fisch und einige Früchte zu trocknen ist Sie in die Sonne zu legen. Entfernen Sie regelmäßig bräunlich gewordene oder feuchte Unterlagen, um Bakterien zu vermeiden.

  • Säubern und schneiden Sie die Lebensmittel, die getrocknet werden sollen in dünne Streifen.
  • Schneiden Sie kleine Ritze in Fleisch und Fisch
  • Spießen Sie das Fleisch oder den Fisch auf und hängen Sie es an einer Leine zum Trocknen auf.
  • Versuchen Sie Das Trockengestell oder die Leine draußen in einer, für Plünderer, unerreichbaren Höhe auf. Wählen Sie einen Ort, der gut und lange von der Sonne beschienen wird. Trockenfisch und Fleisch kann lange gelagert werden, solange es Wasser- und Luftdicht gelagert wird.

Gemüse für den Notvorrat konservieren

Wie konservieren Sie Lebensmittel nach einer großen Katastrophe, wenn Kühlschränke nicht mehr funktionieren, am besten?

Konservieren ist nicht so einfach wie es vielleicht klingt. Zu Zeiten als Menschen auf Farmen lebten und keine Kühlschränke hatten wurde jedes Familienmitglied mit dem Konservierungsprozess vertraut gemacht.

Verderbliche Lebensmittel für den Notvorrat

Wurzelkeller:

Wie der Name schon sagt, wurde in dieser Art von Lager die Ernte verwahrt, bis sie benötigt wurde. Die meisten Obst und Gemüse Sorten können dort gelagert werden. Der „Keller“ ist meist 4-5` tief in die Erde gebaut.

Die meisten Lebensmittel sind Kältebeständig und können bei etwa 3 C° gelagert werden. Andere, wie Tomaten und Gurken müssen bei 10 C° gelagert werden.

Recherchieren Sie die verschiedenen Obst und Gemüsesorten und Ihre Lagerungstemperaturen.

Lagerung

Besorgen Sie sich so viele von den folgenden Vorräten, wie möglich:

Mehl, Weizen, Reis, Bohnen, Milchpulver, Nudeln, Mais, Gerste, Hafer uns andere.

Metall Kannen, wie Sie früher benutzt wurden, sind hervorragende Aufbewahrungsbehälter.

Lagern Sie nicht alle Ihre Lebensmittel an einem Ort. Sollte jemand bei Ihnen eindringen und stehlen wollen, dann nehmen Sie meist nur das mit, was Sie als erstes sehen. Suchen Sie sich auch Verstecke für Ihre Vorräte, die unscheinbar sind.

Nass Konservierung unter Nutzung der Wasserbadmethode

Trocken konservieren

Kochen und Konservieren zu Hause ist so einfach, dass es auch Anfänger in kürzester Zeit lernen.

Die ersten Utensilien, die Sie benötigen, sind ausreichend Behältnisse um das Essen zu lagern. Woher wissen Sie wie viele Gefäße Sie benötigen? Ein Weg ist es, Rezepte anzuschauen und die Menge der Zutaten auf Häufigkeit und Personenanzahl durchzurechnen. Reinigen Sie die Gefäße auf jeden Fall gut, bevor Sie sie benutzen.

Als nächstes brauchen Sie noch Löffel und Pfannenwender, Trichter und Etikette.

Zum Einmachen von Früchten werden Sie auch Geliermittel benötigen. Viele Leute machen es aber auch ohne Geliermittel.

Füllen Sie keine warmen Lebensmittel in Glasgefäße, da diese sonst zerbrechen können.

Die Gefäße sollten mindestens Raumtemperatur haben. Rühren Sie das Eingemachte nicht, da sonst Luftblasen entstehen. Binden Sie einen Befestigungsring oder ein dickes Gummiband um den Deckel des Behältnisses. Benutzen Sie einen Dampfkochtopf für Lebensmittel mit niedrigem Säuregehalt und einen normalen Kochtopf für Lebensmittel mit hohem Säuregehalt, wie z.B. Obst und Tomaten. Bitte beachten Sie die verschiedenen Garzeiten für die jeweiligen Lebensmittel

Dehydrieren von Lebensmitteln

Wenn Lebensmittel dehydriert werden, verlieren Sie etwa 90%-94% Ihres Wasseranteils. Dieser Prozess erlaubt es Ihnen manche Lebensmittel bis zu 30 Jahre haltbar zu machen.

Leider gehen dabei auch einige Nährstoffe verloren.

Getrocknete Lebensmittel sehen meist schrumpelig und ledrig aus und manche sind zäh wenn man sie kaut. Diese können Sie bei Gebrauch auch wieder re-hydrieren.

Ein großer Vorteil des Dehydrierens ist, dass Sie Essen, das Sie gerade nicht brauchen gut und lange lagern können. Das wird sehr hilfreich nach einer  Katastrophe globalen Ausmaß

Sie haben nun Reis, Nudeln, Kartoffel, Zwiebeln, Mais und andere Speisen. Es liegt jetzt an Ihnen diese zu einem guten Essen zu kombinieren, da Sie entweder einzeln verpackt oder konserviert sind. Vielen getrockneten Speisen fehlt die Würze. Hier können Sie natürlich mit Ihren angepflanzten Kräutern Abhilfe schaffen.

Bezüglich der Zubereitungszeit benötigen getrocknete Lebensmittel eine längere Kochzeit (meist etwa zwischen 20-60 Minuten), denn Sie benötigen mehr Wasser, um wieder in einen essbaren Zustand zu kommen.

Kontrolliertes Klima im Notvorrats-Lager schaffen

Es gibt einige Orte in Ihrem Haus, die als “Klimakontrolliert” gelten, da dort konstante Temperaturen herrschen. Beispiele: Schränke, Bücherregale, unter dem Bett oder im Keller.

Kühllager

Eine Alternative zum gebräuchlichen Kühlschrank ist ein Propan Kühlschrank bzw. Gefrierschrank. Sie sind etwas teurer als normale Kühlschränke und laufen mit Autogas. Propangas verdirbt nicht, daher können Sie so viel lagern, wie Sie wollen.

Diese Geräte benötigen keine Stromquelle, um zu funktionieren. Der einzige Grund, wieso einige Geräte Strom benötigen, ist für das Licht im Kühlschrank.

Das antike Verfahren des Fluss-Kühlschranks

Sollten Sie mit dem Konservieren nicht zurechtkommen, dann gibt es noch eine Methode aus alten Zeiten, um Ihre Lebensmittel kühl zu halten, indem Sie eine schnell fließende Wasserquelle nutzen, um Hitze vom Fleisch fern zu halten.

Legen Sie das frisch geschlachtete Fleisch in einen dichten Korb, Leinensack oder etwas anderes, was wasserdurchlässig ist, aber keine Fische und Tiere durchlässt.

Dann tauchen Sie den Korb in die kühlste Stelle des Flusses, am besten mittig, da dort eine bessere Strömung herrscht als am Ufer.

Als nächstes beschweren Sie den Sack mit einigen Steinen, so dass er nicht weggespült wird. Dies ist natürlich kein richtiger Kühlschrank Ersatz, aber es hält ihr Fleisch etwa 24 Stunden frisch bis Sie es kochen wollen. So gewinnen Sie einen extra Tag, an dem Sie nicht jagen gehen müssen.

Vakuum-Versiegelung

Lebensmittellagerung kann eine Herausforderung sein, wenn Sie sicher gehen müssen genug zu haben, um für eine lange Zeit damit überleben zu können. Daher sollten Sie es sicher und gut verschlossen lagern.

Ein Küchengerät kann Ihnen dabei sehr gute Dienste leisten – das Vakuumiergerät.

Das Gerät kommt meist mit einer Packung Versiegelungsbeuteln. Diese transparenten Plastikbeutel sollten Sie aber nicht benutzen, wenn Sie vorhaben damit längere Zeit auszukommen.

Diese Beutel sind oft widersprüchlicher Weise luftdurchlässig und wie bei Milchverpackungen verdirbt das Essen darin irgendwann.

Besorgen Sie sich stattdessen Mylar Beutel. Diese Beutel liefern mehr Sicherheit und längere Haltbarkeit, da Sie nicht so einfach kaputt gehen, wie die Plastikbeutel. Weiterhin bieten Sie einen gewissen Grad an Lichtschutz. Manche Leute benutzten auch beide Beutel und machen eine Doppelversiegelung.

Füllen Sie den Mylar Beutel mit den ausgewählten Lebensmitteln und saugen Sie mit einem Sauerstoffabsorber die ganze Luft aus dem Beutel. Den Absorber benötigen Sie, weil Sie mit den Händen oder mit dem Mund meist nicht die ganze Luft aus dem Beuteln bekommen.

Es braucht ein bisschen Zeit, um größere Beutel zu versiegeln, da die meisten Vakuumiergeräte erst abkühlen müssen, bevor man Sie wieder benutzten kann.

Es ist vielleicht besser von Zeit zu Zeit immer wieder etwas zu versiegeln, damit Sie später nicht die ganze Arbeit unter Zeitdruck machen müssen.

Manche Beutel können Sie auch wieder benutzen, aber gehen Sie sicher, dass Sie nicht in einem Beutel, in dem vorher rohes Fleisch drin war, nun Käse einpacken, um Lebensmittelvergiftungen und Verderben der Lebensmittel zu vermeiden.