Dein Heim Deine Festung – Verteidigung gegen Plünderer

Bei der Krisenvorsorge sollte man einen wichtigen Punkt nicht vergessen: Was tue ich gegen mögliche Plünderer und Einbrecher. Wir haben hierzu einige Gedankengänge aufgelistet.

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Das erste, was einem einfällt, wenn das Wort Plündern erwähnt wird, sind die nicht so weit zurückliegenden Ereignisse in Ferguson USA. Besteht relative Straffreiheit, so ist Plündern, dass was einigen Gruppen tun, um der Möglichkeit zum Stehlen und Randalieren nachzugehen.

Die beste Möglichkeit unverfrorenem Plündern zuzusehen, besteht nach einer Krisenvorsorge, wie den Plünderungen, die sofort auf den Hurricane Katrina folgten und wieder vor kurzem auf den Hurricane Sandy. Schon bevor Sandy nachließ, kündigten Möchtegernkriminelle über Twitter ihre Plünderungsabsichten an.

Um fair zu sein, die USA ist nicht das einzige Land, in dem dieses Verhalten auf eine Krise folgt. Das zeigen die Ereignisse nach dem vor kurzen, in Cabo San Lucas, wütendem Hurricane.

Was auch immer Deine Motivation sein mag, Krisenvorsorge zu betreiben, Plündern ist meiner Meinung nach falsch und wenn es ihnen passieren würde, da bin ich sicher, würden sie mir zustimmen.

Einige Berufsgruppen, vor allem die Anwälte, sehen Plündern, während einer Krise oder eines Bürgerkriegs als gerechtfertigt an. Sie argumentierten verdreht und behaupten, dass die Eigentumsrechte in solchen Ausnahmesituationen aufgehoben seien und damit sei Plündern technisch gesehen kein Diebstahl. Eigentum ohne einen Besitzer müsse umverteilt werden. So geben sie folgendes Beispiel: Wenn einer sein Heim wegen eines bevorstehenden Hurricane verlässt, ist das Eigentum nicht mehr in seinem Besitz und ist somit freier Besitz. In jeglicher Situation der krisenvorsorge gilt dies.

Ist das keine sonderbare Argumentation?

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Aber betrachten sie einen Moment einen richtigen katastrophalen Zusammenbruch, nicht die kleinen Ereignisse, die den Diebstahl von Fernsehgeräten, Schuhen, Juwelen und Kleider oder das Umwerfen eines Polizeiautos provozieren.

Bei einem wirklichen gesellschaftlichen Zusammenbruch, bei dem ihnen nicht mit Zelten und Nahrung geholfen wird, wo der Strom nicht wieder zurückkommt und niemand einen Job, außer Überleben hat, würde Plündern eine völlig andere Bedeutung annehmen.

Bei einem wirklichen Zusammenbruch würden Plünderer, so denke ich, schnell elektronische Spielkonsolen vergessen und würden sich Nahrungsmitteln und Vorräten zuwenden. In diesem Artikel möchte ich einige Verteidigungstaktiken aufzeigen, die ihnen helfen sollen, wenn Plünderer bei Ihnen einringen wollen.

1. Die schlimmsten Fehler bei der Verteidigung des Eigeneimes.

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Kommt es zu einem großen Zusammenbruch, wird Leben ganz aufs Überleben ausgerichtet. Selbst wenn sie genügend Nahrung gelagert haben, werden sie Schritte unternehmen müssen,neue Quellen für Nahrung und vielleicht für Wasser zu finden und zu nachhaltig zu nutzen.
Wahrscheinlich müssen sie ihr Heim verlassen, aber auch wenn nicht, wenn sie sich etwa in ihrem Vorstadtheim verbarrikadiert haben, garantiert ihnen das keine Sicherheit vor entschlossenen Plünderen.

Deshalb geben sie ihre Normalität auf. Denn bevor eine Krise sie trifft, müssen sie einen Plan zur Hand haben, um mit der möglichen Krisensituation fertig zu werden.

Es ist für sie wichtig, die Ereignisse, die sie umgeben, so schnell wie möglich zu verstehen und Maßnahmen zu ergreifen, um weiteren Problemen entgegenzutreten. Es ist zu einfach und zu gefährlich, zu hoffen, dass mit der Zeit, die staatlichen Autoritäten helfen werden, Strom und Wasser werden zurückkommen und das Leben wird weitergehen, wie es vor der Krise war. Sie müssen von Anfang an beginnen, daran zu denken, sich um sich selber zu kümmern, ohne von Notfalldiensten abhängig zu sein.

Im Falle eines Zusammenbruchs wird sich ein Vater von hungernden Kindern nicht an die Regeln halten. Damit sind natürlich kataklysmische Katastrophen gemeint, keine kleineren regionalen Ereignisse wie Hurricane, deren Schäden wir als Gesellschaft, in den meisten Fällen, als wiederherstellbar ansehen sollten.
Gibt es ein Fußballspiel, das aus dem Ruder läuft und Ausschreitungen beginnen in einer innerstädtischen Gegend, denke ich nicht, dass wir uns die gleichen Sorgen machen müssten wie bei einer Terrorattacke, die das Stromnetz ausschaltet.

Leute, die nur ein wenig Aufmerksamkeit aufbringen, werden wissen, wenn es an der Zeit ist in Aktion zu treten und sie werden dem Chaos an diesem Punkt gut voraus sein.

Stellen sie sich in Krisensituationen auf Gewalt ein.

Eine mentale Vorbereitung ist jetzt wichtig, um ihre Chancen aufs Überleben zu verbessern. Seien sie bereit ihr Leben zu verteidigen. Bei einem richtigen Zusammenbruch gelten die üblichen Regeln nichts mehr. Wahrscheinlich wird es keine Polizei für eine zeitlang oder für immer geben. Im besten Fall werden die Polizeikräfte langsamer auf Hilfeersuchen antworten, weil sie schon mit anderen Dingen beschäftigt sind. Sie werden ernsthaft überlegen müssen, was von ihnen im schlimmsten Fall gefordert ist. Und daher müssen sie wissen, wozu sie, bei der Verteidigung ihrer Familie und ihres Heims fähig sind. Gemeint sind alle Formen der Selbstverteidigung mit allen Gegenständen, doch hat jede Person ihre Vorlieben hinsichtlich der einsatzbereiten Waffen. Sind sie bereit alles zu benutzen, egal was es ist. Sind sie bereit das Leben eines Menschen zu nehmen, der plant sie zu töten, wenn sie ihm im Weg stehen.
Wenn sie nicht bereit sind, ihre Familie und ihr Heim zu verteidigen, sind sie dann bereit mit den Konsequenzen zu leben?

Das unbewachte Haus – Unumgängliche Gefahren

Vereinfacht gesagt, sollten sie nicht überrascht sein in einer Krise ihr Haus geplündert oder zerstört vorzufinden, wenn sie aus den Wäldern zurückkommen, in die sie zu Krisenbeginn geflohen sind. Wenn sie nicht das Geld für eine eigene Wachmannschaft haben, wer denken sie, wird ihr Eigentum beschützen.

Bei einem wahren Zusammenbruch mag es Sinn machen jemand in ihrem Haus zu stationieren, damit er Plünderungen und Diebstahl oder schlimmeres verhindert.

Die Fähigkeit rund-um-die-Uhr-Sicherheit bereitzustellen, wird sie zwingen, sich auf eine größere Gruppe zu stützen. In Frage kommt hier die Nachbarschaftswacht.

Das Heim zur Festung machen

 

Hier sind nun einige Ideen zur Verteidigung gegen Plünderer. Mehr davon finden Sie in unserem Survival Guide

  • Verstärken sie deshalb ihre Türen. Die meisten Einbrüche geschehen über die Türen oder die Fenster im ersten Stock. Türen hat man sehr leicht eingetreten, es sei denn sie sind verstärkt. Ein einfacher und kosteneffektiver Weg eine Tür härter zu machen ist es, die Türrahmen zu verstärken. Die Schwachstellen jeder Tür sind die Türangeln, das Holz um das Schloss und seine Befestigung im Türrahmen.
  • Stahlabdeckungen, die den Holzrahmen verstärken, vervielfachen die Anstrengungen, die benötigt werden um einzudringen. Ein weiterer Vorteil ist es, dass die Verstärkungen in wenigen Minuten durch fast jeden installiert werden können. Eine andere Option, die keine Installation erfordert, ist ein Sicherheitsriegel, der einfach an der Tür von Innen, unter dem Türknauf, angebracht wird.
  • Machen sie sich ihr eigenes Sicherheitssystem auf die altmodische Art. Installieren sie Klammern und Einschiebungen in die Tür.
    Im Katastrophenfall sind die Glasschiebetüren durch einen Steinwurf schnell überwunden und sie sehen ihrer Ermordung entgegen. Eine Vorrichtung wie eine Verriegelung ist
  • etwas, was Plünderer verlangsamt. Hier mag schon ein einfacher Besengriff als Sicherheitsvorrichtung helfen. Er wird an der Tür angebracht. Zusätzlich können sie den Riegel aus dem Weg schieben, wenn er nicht gebraucht wird.
  • Fenstersicherheitsüberzug. Das macht ihr Fenster nicht kugelsicher, aber Fenstersicherheitsüberzug könnte jemanden behindern, der einzubrechen versucht.

Das Konzept ist ähnlich dem von Sicherheitsglas, wo über dem Glas ein dünner Plastiküberzug liegt. Bei einem Einschlag wird die Scheibe nicht ganz zerstört, der Überzug hält das Glas zusammen und lässt das Eindringen eine viel langsamere Angelegenheit werden. Sie können hier ein Video sehen, wie das funktioniert. Es ist das ein weiteres Do-it-yourself-Heimsicherheitsprojekt, das recht einfach ist und ihnen wertvolle Sekunden einbringt, um sich selber zu verteidigen.

Hunde entdecken wahrscheinlich Leute, die auf ihr Haus zu kommen besser als alle die anderen genannten Maßnahmen.

Eine weitere wichtige Frage ist: Wie kann ich mein Heim schwerer zu Plündern machen oder Zeit gewinnen, wenn Eindringlinge versuchen einzubrechen.

Die traditionellen Holzrahmen an Türen können leicht aufgebrochen werden.

Das Konzept ist ähnlich dem von Sicherheitsglas, wo über dem Glas ein dünner Plastiküberzug liegt. Bei einem Einschlag wird die Scheibe nicht ganz zerstört, der Überzug hält das Glas zusammen und lässt das Eindringen eine viel langsamere Angelegenheit werden. Sie können hier ein Video sehen, wie das funktioniert. Es ist das ein weiteres Do-it-yourself-Heimsicherheitsprojekt, das recht einfach ist und ihnen wertvolle Sekunden einbringt, um sich selber zu verteidigen.

Wenn alles versagt, was ist mein Verteidigungsplan?

In der Situation eines katastrophalen Zusammenbruchs, wenn jemand alle ihre Sicherheitsmaßnahmen, die oben genannt wurden, überwunden hat, müssen sie sehr wahrscheinlich um ihr Leben und das von jedermann im Haus kämpfen. Bei der idealen Verteidigung sollten sie nicht einmal in ihrem Heim sein, sondern den Angreifer, von soweit entfernt wie es möglich ist, zurückschlagen.

Wenn die Angreifer reinkommen, müssen sie den Vorteil ihr Heim zu kennen, nutzen. Dazu gehören abgegrenzte Räume und mögliche Überraschungselemente. Betreten die Plünderer ihr Heim, ist die Zeit der Verhandlungen vorbei. Der Rückzug an einen sicheren Ort oder immerhin in einen Raum, der Deckung bereitstellt, wird sie vor Kugeln schützen. Falls die Plünderer von zwei Seiten eindringen, müssen sie einen Platz finden, wo sie die Angreifer, wie in einem Trichter einzwängen können. Möglicherweise ein Hausflur, von wo aus, sie sie aus einer Richtung, ihrer geschützten Vorderseite, angreifen können. Sorgen sie dafür, dass jemand ihren Rücken bewacht.

Planen, Vorbereiten und kommunizieren.

Machen sie einen Plan den jede Person in ihrem Haus kennt und jeder weiß, was zu tun ist.

Was passiert, wenn sie angeschossen werden? Was tun sie, wenn die Tür eingeschlagen wird? Wenn ein Molotovcocktail durchs Fenster fliegt, was tun sie?
Welche Pläne haben sie in so einem Fall. Warten sie nicht bis die Plünderer in ihrem Heim sind, um zu reagieren. Machen sie einen Plan und führen ihn aus. Bei einem katastrophalen Zusammenbruch wäre es eines der ersten Dinge, die getan werden sollten.

Trainieren sie ihre Familie. Ein gut trainiertes Team wird besser zusammenarbeiten als eine Gruppe verängstigter Leute, die in Panik erstarrt sind.
Machen sie sich Gedanken über Verteidigungsmöglichkeiten gegen Plünderer.

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Weitere Taktiken und Schritt für Schrittpläne finden sie in unserem Krisenvorsorge Buch und unseren Survivalratgebern.

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1 Comment

  • dc7fms

    Reply Reply 22. Februar 2016

    hallo…danke für die vielen informationen die zweifelsohne bei der eskalierung der gesamtsituation in deutschland/europa sehr wichtig werden um sich und seine familie bis zuletzt zu schützen…das Ka-Bar BK2 Becker Campanion oder das Cold Steel Outdoormesser SRK sollte auch nicht unerwähnt bleiben einfach schon deshalb weil sie zusätzlich mental eine gewisse zuverlässigkeit ausstrahlen ;-)

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